#21 – Die Rojava Revolution

Im Juli 2026 jährte sich der Ausbruch des Spanischen Bürgerkriegs zum 90. Mal – und zur gleichen Zeit stehen die letzten Errungenschaften der Revolution in Rojava im Nordosten Syriens vor dem Aus. Das Editorial zeigt die erstaunlichen Parallelen beider Revolutionen: Räte, die von unten aufgebaut wurden, die zentrale Rolle der Frauen und ein starker anarchistischer Einfluss. Beide endeten in einer Niederlage. Im Schwerpunktartikel zeichnet Fred Weston die Geschichte der Arbeiterpartei Kurdistans nach und zeigt, wie die Ideen ihres Anführers Abdullah Öcalan die Revolution in Rojava zurückgehalten und letztlich in die Niederlage geführt haben.

Weder zuvor noch seitdem wurden die Ideen des Anarchismus so auf die Probe gestellt wie in der Spanischen Revolution von 1931–1937. Arturo Rodriguez untersucht die Rolle der anarchistischen Führer und zeigt, wie ihre fehlerhafte Theorie sie dazu brachte, die Revolution zu verraten. Zum Abschluss stellt Leire Rodas die Lyrik dieser Zeit vor, die den Massen eine Stimme gab und im Bürgerkrieg zur Waffe wurde.

  • Editorial: Anarchismus in der Praxis
  • Rojava: Warum wurde die Revolution besiegt? (Fred Weston)
  • Die Rolle der Anarchisten in der Spanischen Revolution (Arturo Rodriguez)
  • Poeten des Volkes: Lyrik als Waffe in der Spanischen Revolution (Leire Rodas)
Cover von In Verteidigung des Marxismus Nr. 21: Die Rojava Revolution

In Verteidigung des Marxismus #21
Die Rojava Revolution

ISSN: 2791-4364
44 Seiten. 5,00 €
Erschienen im August 2026.